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Was beißt im Oktober im Schwarzen Meer?
Der Herbst ist an der Schwarzmeerküste die dichteste Zeit des Jahres. Das Wasser beginnt abzukühlen, der Zug kommt in Gang und für den, der vom Ufer angelt, wächst die Auswahl schlagartig.
Arten, die im Oktober da sind
In unserem Katalog für das Schwarze Meer im Oktober als ergiebig markierte Zielarten:
- Wanderfische: Pelamide, Blaubarsch, Stöcker, Sardelle, Makrele, Sardine, Hornhecht
- Grundfische: Rote Meerbarbe, Streifenbarbe, Schwarzgrundel, Brauner Drachenkopf, Roter Knurrhahn, Umberfisch
- Ufer: Großkopfmeeräsche, Goldmeeräsche, Schlanker Laxierfisch, Ährenfisch, Brauner Umberfisch
Warum Oktober?
Zwei Dinge geschehen gleichzeitig: Während die Wassertemperatur vom Sommerhoch heruntergeht, kommen die Wanderarten näher ans Ufer, und die drehende Windrichtung treibt die Köderfische ans Ufer. Räuber wie Pelamide und Blaubarsch folgen diesen Köderfischen.
Achtung bei der Pelamide: Schonzeit
Für die Pelamide gilt im Freizeitangeln ein Mindestmaß von 25 cm und eine Schonzeit vom 1. April – 14. August. Im Oktober ist der Fang also frei, im Zeitraum Frühjahr – Sommer dagegen nicht.
Rechtsgrundlage: Verordnung Nr. 6/2, Artikel 15 – Tabelle 7.
Der Steinbutt ist im Oktober frei, aber begrenzt
Beim Steinbutt beträgt das Mindestmaß 45 cm, dazu gilt eine Grenze von 1 Stück pro Tag; die Schonzeit läuft vom 15. April bis 15. Juni. Im Herbst darf er gefangen werden, die Mengengrenze gilt aber das ganze Jahr.
Wohin soll man fahren?
Auf der Karte sind entlang der Schwarzmeerküste Angelreviere markiert — Molen, Hafeneinfahrten, Flussmündungen und felsige Kaps. Im Herbst sind Hafeneinfahrten und die Außenseiten der Molen für Wanderarten deutlich ergiebiger.
Die Monatsangaben stammen aus unserem eigenen Artenkatalog; Mindestmaße und Zeiträume aus der Verordnung des Landwirtschafts- und Forstministeriums. Beides kann sich ändern.
Piscatorium