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Meeresfische

Schwarzgrundel

Gobius niger

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Weitere Namen: Kara gobi

Schwarzgrundel
(c) Donald Davesne, some rights reserved (CC BY) · Quelle
Lebensraum
Hafen · Felsgrund
Methode
LRF · Grundangeln
Familie
Gobiidae

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Wo wird Schwarzgrundel gefangen?

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Angelplätze: Schwarzes Meer

169
Schwarzes Meer
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Ein eingetragener Platz ist keine Fanggarantie.

Schwarzes Meer

Saison und passende Bedingungen

In dieser Region ganzjährig erfasst; eine ausgeprägte Fangzeit ist nicht erkennbar.

Saisonangaben sind keine Fanggarantie.

Die besten Plätze im Oktober

Nach Monat

Durchschnittlicher Monatswert der Plätze in der Türkei (0–100).

  1. 29 Jan
  2. 29 Feb
  3. 65 Mär
  4. 73 Apr
  5. 73 Mai
  6. 71 Jun
  7. 68 Jul
  8. 67 Aug
  9. 69 Sep
  10. 72 Okt
  11. 73 Nov
  12. 62 Dez

Der beste Platz je türkischer Provinz, nach dem Wert dieses Monats.

  1. Ayvalık Belediyesi Plaj İşletmesi Ayvalık, Balıkesir 80/100 Sehr gut
  2. Güzelyalı Feribot İskelesi Kıyısı Mudanya, Bursa 80/100 Sehr gut
  3. Kadırga Koyu Sahili Ayvacık, Çanakkale 80/100 Sehr gut
  4. Aya Nikola Halk Plajı Adalar, İstanbul 80/100 Sehr gut
  5. Ayıbalığı Plajı Karaburun, İzmir 80/100 Sehr gut

Wert von 0–100 aus Saison, Wassertemperatur, Lebensraum und lokalen Nachweisen; eine allgemeine Tendenz, keine Garantie.

Beste Tageszeiten

Zu welcher Tageszeit er am besten beißt, Monat für Monat.

  • Tag- und nachtaktiv
  • Nachtangeln eingeschränkt

Im Oktober

  1. Morgengrauen Am besten 80

    0,5 Std. vor Sonnenaufgang → 2,5 Std. danach

  2. Mittag 70

    1 Std. vor Mittag → 2 Std. danach

  3. Abenddämmerung 75

    2,5 Std. vor Sonnenuntergang → 0,5 Std. danach

  4. Nacht 30

    1 Std. nach Sonnenuntergang → 1 Std. vor Sonnenaufgang

Mondphase

Einfluss des Mondes beim Nachtangeln; die Werte vergleichen die Phasen.

  1. Neumond 15
  2. Erstes Viertel 15
  3. Vollmond 20
  4. Letztes Viertel 15

Beste Phase: Kein klarer Einfluss

Fenster über 12 Monate

Beste Tageszeiten J F M A M J J A S O N D
Morgengrauen 50 50 75 75 75 85 85 85 80 80 80 50
Mittag 85 85 70 70 70 50 50 50 70 70 70 85
Abenddämmerung 60 60 75 75 75 80 80 80 75 75 75 60
Nacht 30 30 30 30 30 30

Die Fenster richten sich nach Sonnenauf- und -untergang; die Uhrzeit hängt von Ort und Datum ab. Werte relativ innerhalb des Monats: 100 ist das beste Fenster des Tages.

7 Quellen · Verlässlichkeit mittel

Lebensraum

Wo und in welchem Wasser er lebt: von der Recherche zusammengetragene Bereiche.

Tiefe

1–96 m

meist 1–50 m

Wassertemperatur

6,3–33,8 °C

ideal 9,4–20,3 °C

Salzgehalt

Geht auch ins Brackwasser

3,6–40 ‰

Küstentypen

  • Sandstrand
  • Delta / Schwemmlandküste
  • Bucht / Innenbucht
  • Mole / Wellenbrecher
  • Steg / Kai
  • Rund um Yachthäfen
  • Fluss- / Bachmündung
  • Lagune / Lagunenausgang
  • Im Hafen
  • Watt / Marsch
  • Aufgeschüttete Küste

Untergrund

Lebt grundnah

  • Sand
  • Seegras
  • Algen

Bereiche aus FishBase, AquaMaps und Literatur; eine allgemeine Tendenz, keine feste Grenze.

Verlässlichkeit: Küstentyp hoch, Temperatur mittel

Köder- und Ausrüstungsvorschläge

Erfasste Köder und Angeltechniken.

Köder nach Monat

Für das Uferangeln belegte Köder, Monat für Monat und nach Wassertrübung.

Im Oktober

Verarbeiteter Köder (ganzjährig)

  • Hähnchenfleisch
  • Rindfleisch

Nach Wassertrübung

Fels- / Bodenallesfresser — Sammelt Krebstiere, Würmer und Tang. Scheu; verlässt sich auf Geruch und natürliches Aussehen.

Klar Sicht: über 8 m
Zuerst Naturköder, Kunstköder geht auch Erster Naturköder: Seeringelwurm · Sehr geeignet In diesem Wasser meist: Lebende Garnele, Röhrenwurm, Schlickkrebs, Miesmuschel; dünne Schnur, kleiner versteckter Haken; wenig Anfutter. Erster Kunstköder: LRF-Mikrogummi · Sehr geeignet In diesem Wasser meist: LRF-Mikro-Gummiköder, Garnelenimitat; sehr klein, langsam. Farbe: Transparent, Naturbraun, Rot
Leicht getrübt Sicht: 4–8 m
Zuerst Naturköder, Kunstköder geht auch Erster Naturköder: Seeringelwurm · Sehr geeignet In diesem Wasser meist: Garnele, Wurm, Miesmuschel; normale Stücke. Erster Kunstköder: LRF-Mikrogummi · Sehr geeignet In diesem Wasser meist: LRF-/Mikro-Gummiköder, Garnelenimitat. Farbe: Rosa, Weiß, Rot
Mäßig getrübt Sicht: 2–4 m
Naturköder Erster Naturköder: Seeringelwurm · Sehr geeignet In diesem Wasser meist: Miesmuschel, Krabbe, Sardinenstücke mit Anfutter (zerdrückte Muscheln oder Brot). Erster Kunstköder: Metall-Jig · Sehr geeignet In diesem Wasser meist: Duftender Gummiköder (Typ Isome/Gulp); langsam, am Grund. Farbe: Fluoreszierend, Rosa
Trüb Sicht: 1–2 m
Naturköder Erster Naturköder: Miesmuschel · Geeignet In diesem Wasser meist: Krabbe, Miesmuschel, Scheidenmuschel; Grundmontage; starker Duft. Erster Kunstköder: Duftgummi · Geeignet In diesem Wasser meist: Schwach; nur duftender Gummiköder. Farbe: Dunkle Silhouette
Sehr trüb Sicht: unter 1 m
Naturköder Erster Naturköder: Miesmuschel · Geeignet In diesem Wasser meist: Miesmuschel, Krabbe, Fischfetzen; große Stücke. Erster Kunstköder: Duftgummi · Schwach Farbe: Dunkle Silhouette
Köderkalender für 12 Monate
Januar
Naturköder: Miesmuschel, Seeringelwurm Kunstköder: LRF-Mikrogummi, Duftgummi, Metall-Jig, Wobbler
Februar
Naturköder: Miesmuschel, Seeringelwurm Kunstköder: LRF-Mikrogummi, Duftgummi, Metall-Jig, Wobbler
März
Naturköder: Miesmuschel, Seeringelwurm Kunstköder: LRF-Mikrogummi, Duftgummi, Metall-Jig, Wobbler
April
Naturköder: Miesmuschel, Seeringelwurm Kunstköder: LRF-Mikrogummi, Duftgummi, Metall-Jig, Wobbler
Mai
Naturköder: Miesmuschel, Seeringelwurm Kunstköder: LRF-Mikrogummi, Duftgummi, Metall-Jig, Wobbler
Juni
Naturköder: Miesmuschel, Seeringelwurm Kunstköder: LRF-Mikrogummi, Duftgummi, Metall-Jig, Wobbler
Juli
Naturköder: Miesmuschel, Seeringelwurm Kunstköder: LRF-Mikrogummi, Duftgummi, Metall-Jig, Wobbler
August
Naturköder: Miesmuschel, Seeringelwurm Kunstköder: LRF-Mikrogummi, Duftgummi, Metall-Jig, Wobbler
September
Naturköder: Miesmuschel, Seeringelwurm Kunstköder: LRF-Mikrogummi, Duftgummi, Metall-Jig, Wobbler
Oktober
Naturköder: Miesmuschel, Seeringelwurm Kunstköder: LRF-Mikrogummi, Duftgummi, Metall-Jig, Wobbler
November
Naturköder: Miesmuschel, Seeringelwurm Kunstköder: LRF-Mikrogummi, Duftgummi, Metall-Jig, Wobbler
Dezember
Naturköder: Miesmuschel, Seeringelwurm Kunstköder: LRF-Mikrogummi, Duftgummi, Metall-Jig, Wobbler

So ist es in der Regel; Wasser und Wetter des Tages können es ändern. Farbe ist Feinabstimmung: zuerst Ködertyp, Größe und Aktion. Verlässlichkeit: Naturköder mittel, Kunstköder hoch. Farb- und Präsentationsratgeber

Angeltechnik

In dieser Region · Schwarzes Meer

Naturköder:
Wurm, Garnele, Miesmuschel; regionale Ergänzung: Sardelle / Sprotte
Kunstköder:
Mikro-Gummiköder
Angeltechnik:
Bolognese

Angelregeln

Die Verordnung führt für diese Art kein eigenes Mindestmaß und keine eigene Schonzeit. Es gelten die landesweiten Bestimmungen.

Prüfe vor der Abfahrt die örtlichen Gebiets- und Methodenbeschränkungen.

Woran erkennst du die Schwarzgrundel?

Der Fisch auf dieser Seite ist Gobius niger, die Schwarzgrundel. Im WoRMS-Register steht sie in der Familie Gobiidae und der Ordnung Gobiiformes; benannt hat die Art Linnaeus im Jahr 1758. Die MarLIN-Artenseite schreibt, dass der gedrungene Kopf ein Viertel der Gesamtlänge ausmacht und die erste der beiden Rückenflossen spitz ist. FishBase beschreibt den Körper als im Querschnitt rund und leicht abgeflacht, die Augen sitzen hoch an den Kopfseiten. Das verlässlichste Merkmal sitzt an den Rückenflossen. FishBase nennt einen schwarzen Fleck am vorderen Ende jeder Rückenflosse. Eine in Zootaxa veröffentlichte Studie zur Bestimmung mediterraner Grundeln anhand von Fotos (Kovačić und Kollegen, 2022) ergänzt, dass dieser Fleck oft auf der ersten Membran jeder Rückenflosse zu sehen ist, manchmal nur auf der ersten Flosse. Laut derselben Studie reicht die Färbung von hellem Creme, Grau oder Grünlich bis zu Schwarz bei Männchen, die ein Nest bewachen; helle Tiere zeigen fünf oder sechs schwarze Flecken entlang der Flankenmitte, vor dem Auge einen weißen und unter dem Auge einen schwarzen Streifen sowie im Nacken schwarze, gut sichtbare Sinnespapillen. Bei geschlechtsreifen Männchen ist die erste Rückenflosse lang und spitz, der dritte und vierte Stachel sind die längsten. MarLIN nennt Gobius paganellus als Art, mit der die Schwarzgrundel verwechselt werden kann: Größe und Färbung ähneln sich, laut MarLIN lebt jene Art aber in felsigen Bereichen, während Gobius niger Sand und Schlick bevorzugt.

Wo lebt sie, und wie?

Obwohl ihr türkischer Name „Fels“ enthält, verorten die Quellen diese Art zuerst auf weichem Grund. FishBase schreibt, dass sie in Flussmündungen, Lagunen und küstennahen Gewässern lebt, über Sand oder Schlick, in Seegraswiesen oder zwischen Algen; der Tiefenbereich liegt bei 1–96 Metern, meist 1–50 Metern. Auch Kovačić und Kollegen finden sie vor allem auf geschützten oder schlammigen Böden und in Küstenlagunen. Neben dem Meer nennt FishBase auch Brackwasser; die Art werde gelegentlich im Süßwasser gemeldet, ein belegtes Vorkommen in europäischen Süßgewässern gebe es aber nicht. FishBase gibt als Verbreitung die nordafrikanische Küste von Mauretanien bis zum Suezkanal an, die Atlantikküste nordwärts bis Trondheim in Norwegen und in die Ostsee sowie das Schwarze Meer. Für das Marmarameer ist die Quelle eine Studie von Kırdar und İşmen (Universität Çanakkale Onsekiz Mart) aus dem Jahr 2018: Sie untersucht 331 Tiere aus Schleppnetzzügen zwischen Oktober 2011 und Juli 2014, hält fest, dass die Art dort als Beifang gefangen wird, und verweist auf frühere Studien aus der Ägäis, dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer. Ihre Nahrung findet sie am Grund; auf der FishBase-Liste stehen Krebstiere wie größere Flohkrebse, Asseln, Garnelen, Schwebegarnelen und kleine Krabben, außerdem Muscheln, Schnecken, Vielborster, Zuckmückenlarven und gelegentlich kleine Fische. Laut FishBase laicht die Art mehrmals, und das Männchen bewacht die Eier. Im Marmarameer ermittelten Kırdar und İşmen eine Fortpflanzungszeit von März bis Juli und eine Länge bei erster Geschlechtsreife von 9,58 Zentimetern.

Warum „kaya balığı“ keine einzelne Art ist

Im Türkischen wird „kaya balığı“ (wörtlich „Felsenfisch“) eher wie der Name einer Familie als wie der einer Art gebraucht. Unter den türkischen Namen, die FishBase für die Türkei verzeichnet, steht das bloße „kaya balığı“ oder „kayabalığı“ bei mehr als dreißig verschiedenen Arten der Familie Gobiidae. Kırdar und İşmen berichten, dass die Familie weltweit rund 2.000 Arten zählt, 29 davon in den Meeren der Türkei. Das Wort, das diese Art abgrenzt, ist „kömürcü“ (Köhler). FishBase führt für Gobius niger in der Türkei die Namen „kömürcü kayabalığı“ und „kömürcükayası balığı“, WoRMS nennt als türkischen Namen „kömürcü kaya balığı“; auch die Marmara-Studie von Kırdar und İşmen verwendet „kömürcü kayabalığı“. Andere Mitglieder der Familie tragen ebenfalls Namen mit Zusatz: FishBase nennt Gobius cobitis „büyük kayabalığı“ und Neogobius melanostomus „kocabaş kayabalığı“. Gobius paganellus, die MarLIN als ähnliche Art nennt, erscheint bei FishBase sowohl als „hortumkayası balığı“ als auch schlicht als „kayabalığı“. Wo der Name nicht reicht, halte dich an den lateinischen Namen.

Artsteckbrief

Schwarzgrundel
Wissenschaftlicher Name
Gobius niger
Familie
Gobiidae
Ordnung
Gobiiformes
Gewässertyp
Salzwasser
Meere
Marmarameer, Schwarzes Meer, Ägäis, Mittelmeer
Weitere Namen
Kaya balığı, Kara gobi

Häufige Fragen

In welchen Meeren kommt Schwarzgrundel vor?

In unseren Einträgen kommt Schwarzgrundel in diesen Meeren vor: Schwarzes Meer, Marmarameer, Ägäis, Mittelmeer, Ligurisches Meer — Italien, Tyrrhenisches Meer — Italien, Adria — Italien, Ionisches Meer — Italien, Straße von Sizilien — Italien, Sardisches Meer — Italien, Atlantischer Ozean — Spanien, Mittelmeer — Spanien, Kantabrisches Meer — Spanien, Balearisches Meer — Spanien, Alborán-Meer — Spanien, Golf von Cádiz — Spanien, Straße von Gibraltar — Spanien, Schwarzes Meer — Bulgarien, Schwarzes Meer — Rumänien.

In welchen Monaten ist Schwarzgrundel ergiebig?

Ergiebige Zeiträume nach Meer: Marmarameer das ganze Jahr; Schwarzes Meer das ganze Jahr; Ägäis das ganze Jahr; Mittelmeer das ganze Jahr; Ligurisches Meer — Italien März, April, Mai, September, Oktober; Sardisches Meer — Italien März, April, Mai, September, Oktober; Tyrrhenisches Meer — Italien März, April, Mai, September, Oktober; Adria — Italien März, April, Mai, September, Oktober; Ionisches Meer — Italien März, April, Mai, September, Oktober; Straße von Sizilien — Italien März, April, Mai, September, Oktober; Mittelmeer — Spanien März, April, Mai, September, Oktober; Alborán-Meer — Spanien März, April, Mai, September, Oktober; Straße von Gibraltar — Spanien März, April, Mai, September, Oktober; Kantabrisches Meer — Spanien Februar, März, April, August, September; Atlantischer Ozean — Spanien Februar, März, April, August, September; Balearisches Meer — Spanien März, April, Mai, September, Oktober; Golf von Cádiz — Spanien März, April, Mai, September, Oktober; Schwarzes Meer — Bulgarien das ganze Jahr; Schwarzes Meer — Rumänien Mai–August.

Mit welchem Köder fängt man Schwarzgrundel?

Erfasste Natur- und Kunstköder: Wurm, Garnele, Miesmuschel, Sardelle, Stöcker, Mikro-Gummiköder, Sprotte, Sardine, Mamun, Sülünez, Kalmar.

Wie groß wird die Schwarzgrundel?

Die Quellen nennen nicht dieselbe Obergrenze. FishBase führt eine Maximallänge von 25,3 Zentimetern Totallänge; MarLIN schreibt, die Art werde bis zu 17 Zentimeter lang, und Kovačić und Kollegen geben die bekannte Größe erwachsener Tiere mit etwa 15–18 Zentimetern an. Die 331 Tiere, die Kırdar und İşmen im Marmarameer vermaßen, hatten Totallängen zwischen 6,2 und 14,2 Zentimetern, im Mittel 10,28 Zentimeter. Als höchstes gemeldetes Alter nennt FishBase 5 Jahre; die Marmara-Stichprobe umfasste die Altersgruppen 0–4.

Ist jeder „kaya balığı“ dieselbe Art?

Nein. Unter den türkischen Namen, die FishBase für die Türkei verzeichnet, steht das bloße „kaya balığı“ oder „kayabalığı“ bei mehr als dreißig Arten der Familie Gobiidae. Diese Seite behandelt nur Gobius niger; FishBase nennt sie „kömürcü kayabalığı“, WoRMS „kömürcü kaya balığı“. Zur Unterscheidung achte auf die Merkmale, die FishBase sowie Kovačić und Kollegen aufführen: den schwarzen Fleck vorn an jeder Rückenflosse und die lange, spitze erste Rückenflosse geschlechtsreifer Männchen.

Lebt die Schwarzgrundel nur zwischen Felsen?

Für Gobius niger sagen die Quellen nein. FishBase beschreibt sie in Flussmündungen, Lagunen und küstennahen Gewässern, über Sand oder Schlick, in Seegraswiesen oder zwischen Algen. Auch MarLIN schreibt, dass die Art Sand und Schlick bevorzugt und dass die ähnliche Gobius paganellus diejenige ist, die in felsigen Bereichen lebt. Laut Kovačić und Kollegen kommt sie vor allem auf geschützten oder schlammigen Böden und in Küstenlagunen vor.

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