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Angeln in İstanbul: 273 Stellen, Stadtbezirk für Stadtbezirk

Von Sarıyer bis Şile, von Adalar bis Çatalca — die Uferstellen zum Angeln in İstanbul, nach Stadtbezirk und Fischart aufgeschlüsselt.

İstanbul Boğazı kıyısında iskeleden olta atan balıkçılar

İstanbul ist in unserem Katalog die Provinz mit den meisten Stellen: 273 einzelne Angelreviere. Drei Meeresarme (Bosporus, Marmarameer, Schwarzes Meer) und dazu die Binnengewässer treffen in derselben Stadt zusammen — daher gibt es hier sowohl Vielfalt als auch Durcheinander.

Dieser Beitrag ist keine Liste der „besten Stellen“. Er zeigt, wo welche Art von Struktur liegt; den Rest bestimmen Jahreszeit und Wind.

In welchen Stadtbezirken liegen die Stellen?

Die ersten acht Bezirke tragen die Hälfte der Gesamtzahl:

  • Sarıyer — 26 Stellen. Die Nordeinfahrt des Bosporus; harte Strömung, Tiefe nah am Ufer.
  • Çatalca — 24 Stellen. Schwarzmeerküste und Weiher.
  • Adalar — 22 Stellen. Felsküste und Anleger.
  • Kadıköy — 19 Stellen. Überwiegend Uferpromenade und Molen.
  • Şile — 17 Stellen. Schwarzmeerstrände, Surfcasting-Gebiet.
  • Beykoz — 17 Stellen. Die anatolische Seite des Bosporus, Buchten.
  • Fatih — 16 Stellen. Die Linie Sarayburnu–Yenikapı.
  • Silivri — 15 Stellen. Marmaraküste, flach und lang.

Warum ist der Typ der Stelle wichtig?

Zwei Stellen im selben Bezirk können völlig verschieden sein. In İstanbul verteilt es sich so:

  • Anleger / Kai — 85 Stellen. Orte, an denen man zu Fuß tiefes Wasser erreicht. Unter Licht die praktischste Wahl fürs Abendangeln.
  • Sandstrand — 52 Stellen. Verlangt weite Würfe; die Fische ziehen auf der Linie, auf der sich die Welle bricht.
  • Fluss-/Bachmündung — 28 Stellen. Wo Süßwasser sich mit dem Meer mischt; der Klassiker für Wolfsbarsch und Meeräsche.
  • Uferband / Promenade — 26 Stellen. Leichter Zugang, viel Betrieb.
  • Weiher — 23 · Stausee — 22 Stellen. Die vergessene Seite İstanbuls: Wasser für Karpfen und Hecht.
  • Kap / Landspitze — 13 Stellen. Wo die Strömung sich verengt; hier ziehen die Räuber durch.

45 Stellen der Stadt sind also kein Meer, sondern Binnengewässer. Wenn im Bosporus nichts geht, muss die Lösung nicht zwingend eine Fahrt nach Şile sein.

Was fängt man an welcher Stelle?

Eine grobe Zuordnung:

  • Anleger am Bosporus — Stöcker, Blaubarsch, große Blaubarsche; im Herbst voll.
  • Schwarzmeerstrände — Wittling, Rote Meerbarbe, in der Steinbuttzeit auch Streifenbarbe.
  • Marmaraküste — Goldbrasse, Wolfsbarsch, Geißbrasse; flach und mit Geduld.
  • Bachmündungen — Wolfsbarsch und Meeräsche, besonders nach Regen.
  • Stauseen und Weiher — Karpfen, Hecht, Flussbarsch.

Bevor du losfährst

Drei Dinge anzusehen reicht: Windrichtung (steht er auflandig), Schonzeit und Mindestmaß. Das Erste zeigt die Karte, die beiden anderen die Artenseiten.

Manche Stellen liegen in Hafenanlagen oder in militärischen Sperrgebieten; die Beschilderung geht immer vor.

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