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Meeresfische

Petermännchen

Trachinus draco

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Weitere Namen: Çarpan balığı

Petermännchen
no rights reserved · Quelle
Lebensraum
Sandgrund
Methode
Grundangeln · LRF
Familie
Trachinidae

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Angelplätze: Mittlere & südliche Ägäis

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Mittlere & südliche Ägäis
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Ein eingetragener Platz ist keine Fanggarantie.

Mittlere & südliche Ägäis

Saison und passende Bedingungen

Sieh dir die Saisonangaben für die gewählte Region an.

Beste Monate: Jan, Feb, Mär, Apr, Okt, Nov, Dez

Saisonangaben sind keine Fanggarantie.

Die besten Plätze im Oktober

Nach Monat

Durchschnittlicher Monatswert der Plätze in der Türkei (0–100).

  1. 32 Jan
  2. 32 Feb
  3. 32 Mär
  4. 61 Apr
  5. 61 Mai
  6. 52 Jun
  7. 47 Jul
  8. 39 Aug
  9. 49 Sep
  10. 63 Okt
  11. 59 Nov
  12. 61 Dez

Der beste Platz je türkischer Provinz, nach dem Wert dieses Monats.

  1. Kumla Halk Plajı Gemlik, Bursa 84/100 Sehr gut
  2. Aya Nikola Halk Plajı Adalar, İstanbul 84/100 Sehr gut
  3. Karşıyaka Sahil Parkı Başiskele, Kocaeli 84/100 Sehr gut
  4. Selimandıra Deresi Yalova Merkez, Yalova 84/100 Sehr gut
  5. Ayaz Beach Burhaniye, Balıkesir 80/100 Sehr gut

Wert von 0–100 aus Saison, Wassertemperatur, Lebensraum und lokalen Nachweisen; eine allgemeine Tendenz, keine Garantie.

Beste Tageszeiten

Zu welcher Tageszeit er am besten beißt, Monat für Monat.

  • Nachtaktiv
  • Nachtangeln lohnt

Im Oktober

  1. Morgengrauen 65

    1,5 Std. vor Sonnenaufgang → 1 Std. danach

  2. Mittag 40

    1 Std. vor Mittag → 1 Std. danach

  3. Abenddämmerung Am besten 85

    1 Std. vor Sonnenuntergang → 2 Std. danach

  4. Nacht 85

    0,5 Std. nach Sonnenuntergang → 2 Std. vor Sonnenaufgang

Mondphase

Einfluss des Mondes beim Nachtangeln; die Werte vergleichen die Phasen.

  1. Neumond 60
  2. Erstes Viertel 55
  3. Vollmond 50
  4. Letztes Viertel 55

Beste Phase: Neumond

Fenster über 12 Monate

Beste Tageszeiten J F M A M J J A S O N D
Morgengrauen 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65 65
Mittag 40 40 40 40 40 40 40 40 40 40 40 40
Abenddämmerung 85 85 85 85 85 85 85 85 85 85 85 85
Nacht 85 85 85 85 85 85 85 85 85 85 85 85

Die Fenster richten sich nach Sonnenauf- und -untergang; die Uhrzeit hängt von Ort und Datum ab. Werte relativ innerhalb des Monats: 100 ist das beste Fenster des Tages.

3 Quellen · Verlässlichkeit mittel

Lebensraum

Wo und in welchem Wasser er lebt: von der Recherche zusammengetragene Bereiche.

Tiefe

1–150 m

meist 1–30 m

Wassertemperatur

-1,9–23,1 °C

ideal 10,3–20,3 °C

Salzgehalt

Volles Meerwasser

15–39,3 ‰

Küstentypen

  • Sandstrand
  • Bucht / Innenbucht
  • Kiesküste
  • Im Hafen
  • Hafeneinfahrt

Untergrund

Lebt grundnah

  • Sand
  • Sand und Kies
  • Kies

Bereiche aus FishBase, AquaMaps und Literatur; eine allgemeine Tendenz, keine feste Grenze.

Verlässlichkeit: Küstentyp mittel, Temperatur mittel

Köder- und Ausrüstungsvorschläge

Erfasste Köder und Angeltechniken.

Köder nach Monat

Für das Uferangeln belegte Köder, Monat für Monat und nach Wassertrübung.

Im Oktober

Nach Wassertrübung

Lauerjäger am Grund — Versteckt sich am Grund und schnappt, was vorbeikommt. Bewegung und Seitenlinie zählen; ein duftender Fetzen fängt ebenfalls gut.

Klar Sicht: über 8 m
Zuerst Naturköder, Kunstköder geht auch Erster Naturköder: Zwergsepia · Sehr geeignet In diesem Wasser meist: Lebender kleiner Fisch oder Garnele oder ein dünner Filetstreifen; grundnah. Erster Kunstköder: Tenya / Inchiku · Geeignet In diesem Wasser meist: Jigkopf + Gummiköder (Shad/Creature); über den Grund hüpfen lassen. Farbe: Naturbraun, Rot
Leicht getrübt Sicht: 4–8 m
Zuerst Kunstköder, Naturköder geht auch Erster Naturköder: Zwergsepia · Sehr geeignet In diesem Wasser meist: Frischer Filetstreifen, Garnele. Erster Kunstköder: Metall-Jig · Sehr geeignet In diesem Wasser meist: Jigkopf + Gummiköder, Garnelen- oder Creature-Imitat. Farbe: Rosa
Mäßig getrübt Sicht: 2–4 m
Zuerst Kunstköder, Naturköder geht auch Erster Naturköder: Sardine · Sehr geeignet In diesem Wasser meist: Duftender Streifen (Kalmar/Makrele) oder Streifen und Gummiköder zusammen (beköderter Jigkopf). Erster Kunstköder: Tenya / Inchiku · Sehr geeignet In diesem Wasser meist: Duftender Gummiköder, beköderter Jigkopf; langsam. Farbe: Rosa
Trüb Sicht: 1–2 m
Zuerst Naturköder, Kunstköder geht auch Erster Naturköder: Sardine · Geeignet In diesem Wasser meist: Duftender Streifen oder Filet; Grundmontage; wenig Bewegung. Erster Kunstköder: Jigkopf + Gummifisch · Sehr geeignet In diesem Wasser meist: Duftender Gummiköder; Rassel. Farbe: Dunkle Silhouette, Rosa
Sehr trüb Sicht: unter 1 m
Naturköder Erster Naturköder: Sardine · Geeignet In diesem Wasser meist: Großes, duftendes Stück; am Grund. Erster Kunstköder: Jigkopf + Gummifisch · Schwach Farbe: Dunkle Silhouette
Köderkalender für 12 Monate
Januar
Naturköder: Zwergsepia, Scheidenmuschel, Sardine Kunstköder: Metall-Jig, Jigkopf + Gummifisch, Tenya / Inchiku
Februar
Naturköder: Zwergsepia, Scheidenmuschel, Sardine Kunstköder: Metall-Jig, Jigkopf + Gummifisch, Tenya / Inchiku
März
Naturköder: Zwergsepia, Scheidenmuschel, Sardine Kunstköder: Metall-Jig, Jigkopf + Gummifisch, Tenya / Inchiku
April
Naturköder: Zwergsepia, Scheidenmuschel, Sardine Kunstköder: Metall-Jig, Jigkopf + Gummifisch, Tenya / Inchiku
Mai
Naturköder: Zwergsepia, Scheidenmuschel, Sardine Kunstköder: Metall-Jig, Jigkopf + Gummifisch, Tenya / Inchiku
Juni
Naturköder: Zwergsepia, Scheidenmuschel, Sardine Kunstköder: Metall-Jig, Jigkopf + Gummifisch, Tenya / Inchiku
Juli
Naturköder: Zwergsepia, Scheidenmuschel, Sardine Kunstköder: Metall-Jig, Jigkopf + Gummifisch, Tenya / Inchiku
August
Naturköder: Zwergsepia, Scheidenmuschel, Sardine Kunstköder: Metall-Jig, Jigkopf + Gummifisch, Tenya / Inchiku
September
Naturköder: Zwergsepia, Scheidenmuschel, Sardine Kunstköder: Metall-Jig, Jigkopf + Gummifisch, Tenya / Inchiku
Oktober
Naturköder: Zwergsepia, Scheidenmuschel, Sardine Kunstköder: Metall-Jig, Jigkopf + Gummifisch, Tenya / Inchiku
November
Naturköder: Zwergsepia, Scheidenmuschel, Sardine Kunstköder: Metall-Jig, Jigkopf + Gummifisch, Tenya / Inchiku
Dezember
Naturköder: Zwergsepia, Scheidenmuschel, Sardine Kunstköder: Metall-Jig, Jigkopf + Gummifisch, Tenya / Inchiku

So ist es in der Regel; Wasser und Wetter des Tages können es ändern. Farbe ist Feinabstimmung: zuerst Ködertyp, Größe und Aktion. Verlässlichkeit: Naturköder mittel, Kunstköder hoch. Farb- und Präsentationsratgeber

Angeltechnik

Angelregeln

Die Verordnung führt für diese Art kein eigenes Mindestmaß und keine eigene Schonzeit. Es gelten die landesweiten Bestimmungen.

Prüfe vor der Abfahrt die örtlichen Gebiets- und Methodenbeschränkungen.

Warum gilt das Petermännchen als gefährlich, und wo genau sitzen seine Stacheln?

Beim Petermännchen geht es zuerst nicht um Angeltechnik, sondern um Sicherheit. Der FishBase-Eintrag führt die Art ausdrücklich als giftig (venomous); eine türkische notfallmedizinische Übersichtsarbeit schreibt, innerhalb der Petermännchen sei es diese Art, die „in unserem Land die meisten Fischstiche verursacht“, und gibt ihren volkstümlichen Namen mit „Çarpan Balığı“ an; dieser Name steht auch bei den lokalen Namen in unseren Einträgen. Wo die Stacheln sitzen, ist bekannt. Eine begutachtete Übersichtsarbeit beschreibt den Giftapparat an zwei Stellen: an beiden Kiemendeckeln und in der ersten Rückenflosse sitzen Giftstacheln. Dieselbe Quelle gibt die Zahl der Rückenstacheln mit vier bis acht an — eine feste Zahl gibt es also nicht; die Regel ist die Körperregion: Diese beiden Bereiche werden überhaupt nicht angefasst. Auch FishBase schreibt, die vordere Rückenflosse sei schwarz und trage Giftstacheln. Das Risiko liegt also nicht nur auf dem Rücken, sondern auch an beiden Kopfseiten; den Fisch am Körper zu umgreifen heißt, die Hand genau zwischen diese beiden Gruppen zu schieben. Dieselbe Übersichtsarbeit berichtet außerdem, bei einer Messung aus dem Jahr 1962 sei festgehalten worden, dass sich das meiste Gift nicht in den Rückenstacheln, sondern in den Drüsen der Kiemendeckel fand. Der Fisch greift niemanden an: Laut der Übersichtsarbeit fehlt dem Giftapparat Muskulatur, die Abgabe lässt sich also nicht willentlich steuern; wird Druck auf einen Stachel ausgeübt, reißt die Scheide darüber auf und das Gift sickert in die Wunde. FishBase schreibt, die Art stehe über sandigem, schlammigem oder kiesigem Grund und liege meist so eingegraben, dass nur die Augen und die Spitze der ersten Rückenflosse herausschauen. Der giftige Teil zeigt also auch dann nach oben, wenn der Fisch nicht zu sehen ist.

Was tun, wenn ein Petermännchen an der Angel hängt, und was sagt die Rechtslage?

Die erste Regel lautet: keine Berührung mit der Hand. Die begutachtete Übersichtsarbeit schreibt, die meisten Vergiftungen beim Menschen träfen die Gliedmaßen und entstünden am häufigsten, wenn Angler den Fisch handhaben oder im flachen Wasser auf ihn treten; eine Mittelmeerquelle berichtet ebenfalls, dass sich Fischer beim Lösen des Hakens stechen. Löse den Haken nicht mit den Fingern, sondern mit einem Hakenlöser oder einer langstieligen Zange, trage den Fisch an der Schnur und versuche nicht, ihn mit der Hand festzuhalten; die erste Rückenflosse und die Kiemendeckel fasst du überhaupt nicht an. Handschuhe sind keine Sicherheit: Die von uns gelesene notfallmedizinische Quelle schreibt, der Stachel sei stark genug, um einen Lederstiefel zu durchdringen. Geht der Haken schwer heraus, schneide lieber die Schnur durch, statt zu zerren. Leg den Fisch nicht auf den Bootsboden, auf den Steg oder in den Sand; sobald er aus dem Blick gerät, wird er für nackte Füße zur unsichtbaren Gefahr. Zur Rechtslage: In unseren Einträgen gibt es für diese Art kein eigenes Mindestmaß und keine eigene Schonzeit; der Satz auf der Seite bezieht sich genau auf dieses Fehlen. Das ist unser Eintrag, keine Bestimmung der Verordnung. Tatsächlich wird das Petermännchen im amtlichen Text der Freizeit-Verordnung Nr. 2024/21 an keiner Stelle erwähnt. Eine der allgemeinen Bestimmungen betrifft jedoch den Lebensraum der Art: ARTIKEL 16 Absatz 5 verbietet zwischen dem 1. April und dem 15. November die Fischerei innerhalb von mit Bojen abgegrenzten Badezonen, die nicht weiter als 200 Meter vom Ufer entfernt liegen. Verbindlich ist die geltende amtliche Veröffentlichung selbst.

Was tun bei einem Stachelstich? (allgemeine Information)

Das Folgende ist allgemeine Information; es ist keine Diagnose, keine Behandlung und keine Erste-Hilfe-Anweisung. Für den Fall eines Stichs gibt diese Seite keine Handlungsanleitung; such ohne Zeitverlust die nächstgelegene Gesundheitseinrichtung auf. Auch die von uns gelesene notfallmedizinische Quelle schreibt, nach einem Stich sei so schnell wie möglich ärztliche Hilfe zu holen. Dieselbe Quelle zählt auf, dass über die Wunde hinaus im ganzen Körper Beschwerden auftreten können: Fieber, Schüttelfrost, Krampfanfall, Ohnmacht, Übelkeit, niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen, Schwitzen und Atemnot. Eine türkische notfallmedizinische Übersichtsarbeit weist darauf hin, dass das Geschehen bis zur Anaphylaxie gehen kann und eine Tetanusprophylaxe empfohlen wird. Bei einem solchen Bild ruf den Notruf 112. Die beiden Hälften der Prognose gehören zusammengelesen. Die türkische Übersichtsarbeit beschreibt das Bild als von starken Schmerzen geprägt; die Schmerzen endeten häufig innerhalb von 24 Stunden, die Entzündung in der Wunde könne sich dagegen bis zu 14 Tage hinziehen. Das norwegische Giftinformationszentrum hält fest, dass örtliche Beschwerden Tage oder Wochen anhalten können und dass Komplikationen und Langzeitfolgen vorkommen; es nennt als Anlässe für einen Arztbesuch ein in der Wunde verbliebenes Stachelstück, Anzeichen einer Infektion, deutliche Schwellung, wiederkehrende Beschwerden oder allgemeine Schwäche. Die erste Quelle ergänzt, dass Infektionen wegen der Tiefe des Einstichs häufig sind. Wenn die Schmerzen nicht nachlassen oder heftig sind, warte nicht ab.

Warum stehen heißes Wasser und Hausmittel nicht auf dieser Seite?

Über die kursierenden Hausmittel äußern sich die von uns gelesenen Quellen ablehnend. Die türkische notfallmedizinische Übersichtsarbeit schreibt, Verfahren wie Essig, Feigensaft, gekochter Kaktus, erhitzter Stein und warmer Urin kämen in der Literatur zwar vor, seien aber nur sehr schwach belegt; eine englischsprachige notfallmedizinische Quelle hält fest, dass Essig, Urin oder Ammoniak im heißen Wasser keinen Nutzen zeigen. Diese Seite empfiehlt nichts davon. Die Seite nennt auch keine Temperatur, keine Dauer und keine Anwendungsvorschrift. Eine begutachtete Fallvorstellung schreibt, dass Wärmeanwendungen bei ungeschulten oder unbeaufsichtigten Personen ein Verbrennungsrisiko bergen, und zählt Beispiele aus der Literatur auf: nach einem als Erste Hilfe durchgeführten Eintauchen bei einer 54-jährigen Patientin eine Verbrennung zweiten Grades und eine teilweise Amputation eines Fingers; bei neun Patienten, die die Anwendung zu Hause unbeaufsichtigt fortsetzten, Verbrennungen von oberflächlich bis tief dermal. Weil Verbrennungen auch bei der als Erste Hilfe durchgeführten Anwendung berichtet wurden, steht hier keinerlei Maßangabe; ob Wärme angewendet wird, entscheidet die Gesundheitseinrichtung, die du aufsuchst.

Kann man Petermännchen essen, und wie groß wird es?

Das Gift sitzt nicht im Fleisch, sondern in den Stacheln; einen Beleg, der für das Fleisch selbst Gift meldet, haben wir nicht gefunden. FishBase stuft die Art als Fisch von geringer kommerzieller Bedeutung (minor commercial) ein und schreibt, das Fleisch werde frisch und tiefgekühlt verwendet und lasse sich braten, grillen, kochen und im Ofen garen. Eine Mittelmeerquelle nennt das Fleisch „ausgezeichnet“ und berichtet, es werde in der Bouillabaisse von Marseille verwendet; dieselbe Quelle sagt, in der Küche sei Vorsicht nötig, denn die Stacheln bleiben gefährlich, auch wenn der Fisch tot ist. Eine Untersuchung an der israelischen Mittelmeerküste führt das Ausnehmen des Fisches für den Verzehr unter den Ursachen von Verletzungen durch Meerestiere auf. Eine Putzanleitung wirst du hier nicht finden: Ohne gesichertes Verfahrenswissen „hier schneiden“ zu sagen, hieße eine Sicherheitsanweisung zu erfinden. Bei den Maßen gibt FishBase eine Maximallänge von 53 Zentimetern Gesamtlänge (TL) und eine häufige Länge von 25 Zentimetern Standardlänge (SL) an. Weil die Standardlänge die Schwanzflosse nicht einschließt, lassen sich diese beiden Zahlen nicht als eine einzige Spanne lesen. Die Tiefe liegt bei 1–150 Metern, meist bei 1–30 Metern. Der Fortpflanzungseintrag lautet „Juni und August“ — die beiden Monate stehen getrennt, ein durchgehender Zeitraum ist nicht angegeben.

Artsteckbrief

Petermännchen
Wissenschaftlicher Name
Trachinus draco
Familie
Trachinidae
Ordnung
Perciformes
Gewässertyp
Salzwasser
Meere
Marmarameer, Schwarzes Meer, Ägäis, Mittelmeer
Weitere Namen
Trakonya, Çarpan balığı

Häufige Fragen

In welchen Meeren kommt Petermännchen vor?

In unseren Einträgen kommt Petermännchen in diesen Meeren vor: Schwarzes Meer, Marmarameer, Ägäis, Mittelmeer, Nordägäis & Thrakien — Griechenland, Mittlere & südliche Ägäis — Griechenland, Ionisches Meer — Griechenland, Kreta & Libysches Meer — Griechenland, Ligurisches Meer — Italien, Tyrrhenisches Meer — Italien, Adria — Italien, Ionisches Meer — Italien, Straße von Sizilien — Italien, Sardisches Meer — Italien, Atlantischer Ozean — Spanien, Mittelmeer — Spanien, Kantabrisches Meer — Spanien, Balearisches Meer — Spanien, Alborán-Meer — Spanien, Golf von Cádiz — Spanien, Straße von Gibraltar — Spanien, Südostküste — England, Südküste — England, Südwestküste — England, Schwarzes Meer — Bulgarien, Schwarzes Meer — Rumänien, Nordsee — Niederlande, Nordsee — Belgien.

In welchen Monaten ist Petermännchen ergiebig?

Ergiebige Zeiträume nach Meer: Sardisches Meer — Italien Mai–September; Marmarameer das ganze Jahr; Schwarzes Meer das ganze Jahr; Ägäis das ganze Jahr; Mittelmeer das ganze Jahr; Nordägäis & Thrakien — Griechenland Oktober–April; Mittlere & südliche Ägäis — Griechenland Oktober–April; Ionisches Meer — Griechenland Oktober–April; Kreta & Libysches Meer — Griechenland September–Juni; Ligurisches Meer — Italien Mai–September; Tyrrhenisches Meer — Italien Mai–September; Adria — Italien Mai–September; Straße von Sizilien — Italien Mai–September; Ionisches Meer — Italien Mai–September; Mittelmeer — Spanien Mai–September; Alborán-Meer — Spanien Mai–September; Straße von Gibraltar — Spanien Mai–September; Golf von Cádiz — Spanien Mai–September; Kantabrisches Meer — Spanien April–August; Atlantischer Ozean — Spanien April–August; Balearisches Meer — Spanien Mai–September; Schwarzes Meer — Bulgarien Juni–Oktober; Schwarzes Meer — Rumänien Juni–September; Südostküste — England Juni–September; Südküste — England Juni–September; Südwestküste — England Juni–September; Nordsee — Niederlande Juni–September; Nordsee — Belgien Juni–September.

Mit welchem Köder fängt man Petermännchen?

Erfasste Natur- und Kunstköder: Garnele, Fischfleisch, Sardelle, Stöcker, Gummiköder, Mikro-Jig, Sprotte, Sardine, Mamun, Sülünez, Kalmar.

Ist das Petermännchen auch nach seinem Tod noch gefährlich?

Ja, die Wirkung des Giftes hängt nicht davon ab, ob der Fisch lebt. Eine Mittelmeerquelle schreibt, die Stacheln des toten Fisches seien sogar in der Küche eine Gefahr; eine notfallmedizinische Seite meldet, das Toxin könne im toten Tier stundenlang wirksam bleiben. In der Praxis heißt das: vom Eimer in die Kühlbox und von der Kühlbox auf die Arbeitsplatte gilt auf jeder Stufe derselbe Schutz.

Enthält das Fleisch des Petermännchens Gift?

Auf einen Beleg, der Gift im Muskelgewebe meldet, sind wir nicht gestoßen; die in den Quellen genannten Giftorgane sind die Stacheln und die dazugehörigen Drüsen. FishBase behandelt den Fisch als Art, die als Lebensmittel genutzt wird. Aufpassen muss man also nicht auf dem Teller, sondern in dem Moment, in dem der Fisch angefasst wird.

Gibt es Arten, die man mit dem Petermännchen verwechseln kann?

In der Familie der Petermännchen gibt es nicht nur eine Art. Die GBIF-Datenbank listet für die Türkei neben Trachinus draco auch Beobachtungen von Trachinus radiatus, Trachinus araneus und Echiichthys vipera; das ist kein Häufigkeitsmaß, sondern zeigt nur, dass Nachweise vorliegen. FishBase gibt für radiatus eine Maximallänge von 50 Zentimetern Gesamtlänge an — ein großes Exemplar automatisch für draco zu halten, wäre also falsch. Praktisch ändert die Unterscheidung ohnehin nichts: Die Gewohnheit, die Stachelbereiche nicht anzufassen, gilt für alle.

Besteht ein Risiko, wenn man barfuß durch flaches Wasser geht?

Laut der begutachteten Übersichtsarbeit entsteht ein Teil der Stiche dadurch, dass der Fisch in der flachen Gezeitenzone am Grund verborgen liegt und man auf ihn tritt; dieselbe Quelle weist darauf hin, dass Echiichthys vipera in den warmen Monaten sehr dicht ans Ufer kommt. Eine englischsprachige Nachschlageseite empfiehlt, in sandigen und schlammigen Küstengewässern mit schlurfenden Füßen zu gehen. Diese Vorsichtsmaßnahme ist nicht nur gegen das Petermännchen sinnvoll, sondern auch mit Blick auf andere am Grund stehende Arten.

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