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Blaubarsch-Saison: wann sie in welchem Meer beginnt
Auf die Frage „wann geht die Blaubarsch-Saison auf?“ gibt es keine einzige Antwort — denn die Antwort hängt davon ab, in welchem Meer du bist. Die nach Meeren aufgeschlüsselten Ergiebigkeitsdaten unseres Katalogs sagen Folgendes:
| Meer | Ergiebige Monate |
|---|---|
| Mittelmeer | Juli – Dezember |
| Marmarameer | August – Januar |
| Ägäis | August – Januar |
| Schwarzes Meer | September – Februar |
Die Saison geht also von Süden nach Norden auf und schließt im Norden später. Was im Marmarameer Ende August anläuft, erreicht die Schwarzmeerküste erst im September.
Köder und Technik
In allen vier Meeren sieht das Bild gleich aus: beim Naturköder steht der Stöcker vorn, beim Kunstköder der Minnow. Die regionalen Zusatzköder wechseln — im Marmarameer und im Schwarzen Meer die Sardelle, in der Ägäis und im Mittelmeer die Sardine.
Technisch werden Spinnfischen, Schleppangeln und die beköderte Montage alle drei eingesetzt. Abenddämmerung und Nacht sind deutlich ergiebiger als der Tag.
Mindestmaß: 18 cm
Für den Blaubarsch beträgt das Mindestmaß im Freizeitangeln 18 cm. Tiere unter dieser Grenze werden ins Meer zurückgesetzt.
Rechtsgrundlage: Verordnung Nr. 6/2, Artikel 15 – Tabelle 7.
Für den Blaubarsch ist außerdem keine eigene Schonzeit erfasst; es gelten die allgemeinen Bestimmungen.
Çinekop ist keine eigene Art
Çinekop ist der junge Blaubarsch — kein anderer Fisch. Umgangssprachlich wird die Größenfolge so benannt: defne yaprağı, çinekop, sarıkanat, lüfer, kofana. Das Mindestmaß gilt unabhängig von dieser Benennung und wird in Zentimetern angewendet.
Angaben zu Maß und Zeitraum stammen aus der Verordnung des Landwirtschafts- und Forstministeriums. Die Verordnung kann sich ändern; verlässlich ist die jeweils geltende Fassung.
Piscatorium